Stagetheater mit Michel
Architektur

Im Fenster

Moin Moin liebes Hamburg und Rest vonne Welt! Wir kennen ihn alle, den Hamburger „Michel“. Gemeint ist der Kirchturm der St. Michaelis Kirche.  Er gilt als das Wahrzeichen unserer Stadt und der Turmbesuch ist ein Muss für die meisten Touristen. Wir nennen sogar den Hamburger Fernsehturm in Anlehnung an unser Wahrzeichen „Telemichel“.

Der „Große Michel“ musste im Laufe seiner Geschichte viele Katastrophen überstehen, denn gleich dreimal wurde er zerstört. Die Geschichte des „Michels“, der seinen Namen vom Erzengel Michael hat, beginnt um das Jahr 1600. Die Pest wütet in der Hansestadt und fordert mehr und mehr Menschenleben. Dennoch, nach allen Katastrophen, der Turm sollte dabei immer identisch wieder aufgebaut werden, so die Forderung der Bürger. Ein Wahrzeichen muss eben ein Wahrzeichen bleiben.

Der Turm ist knapp über 132 Meter hoch und steht zudem noch auf einem Hügel –  oder für Leute vom flachen Land wie mich: auf einem Berg. Er ist vor allem vom Hafen sehr gut sichtbar und ist und war so natürlich für alle Seeleute, die nach Hamburg kommen. Der Michel war so immer mit das Erste, was die Besucher unserer Stadt wasserwärts sahen. Von oben hat man einen wunderbaren Blick über die Stadt und den Hafen.

 
 

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